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Bangkirai für Haus & Garten
Der Anlass für die Neuverlegung war der alte Belag der Terrasse. Waschbetonplatten auf 60 qm², die nach vielen Jahren ausgewaschen und dunkel waren. Einige waren schon gebrochen und die Ebenheit der Terrasse war nicht mehr gegeben. Nach Regengüssen waren an manchen Stellen Pfützen entstanden und der Untergrund aus 90% Sand und 10% Beton wies erhebliche Mängel auf. Dadurch kam es soweit, das Wasser durch die Mauern in den Keller eindrang. Der alte Belag wurde vollständig entfernt, die darunter liegende Betonplatte saniert. 2 Rinnen an der tiefsten Stelle sorgen nun dafür, das das Regenwasser abfließen kann. Außerdem wurde von der Hauswand zur Mitte der Terrasse ein Gefälle aus Beton gegossen, damit auch bei sinflutartigen Regenfällen kein Wasser an die Grundmauern kommt. Nachdem nun die Oberfläche mit Betonschlämme wasserdicht gemacht wurde konnte mit der Unterkonstruktion begonnen werden. Für die Unterkonstruktion, die mit leichtem Gefälle auf den alten Waschbetonplatten gelegt wurde, verwendete ich normales Kiefernholz, was mit Holzschutzmittel gestrichen wurde. Lerche wäre besser, aber auch teuerer. Über die Balken wurden dann noch Bretter von 100 x 20 quer verlegt, sowie die dadurch entstandenen Lücken gefüllt. Zum Schluß entstand ein Schachbrettmuster auf das dann die Fliesen verlegt wurden. Für den Belag gibt es viele Holzsorten und jeder
sollte für sich entscheiden, was ihm soetwas wert ist. Bangkirai ist ein
indonesisches Hartholz und benötigt kaum Pflege. Allerdings sollten die
Schnittstellen behandelt werden. Entgegen allen Meinungen wird Bangkirai nicht
aus irgendwelchen Regenwäldern abgeholzt, sondern extra dafür angepflanzt und
kontrolliert abgebaut. Im Laufe der Zeit nimmt es eine leicht gräuliche Färbung
an, besticht aber durch die enorme Härte und Widerstandsfähigkeit, reißt nicht
und hat ganz selten Astlöcher. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und es hat einen besonderen Flair:
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